Der Mensch ist was, er isst! Hmmm, wenn es danach ginge, wären meine beiden Mädels (3 und 6 Jahre alt) eindeutig Pommes. Nur, ihre hochmotovierte und engagierte Mutter will natürlich, dass sie sich vielseitig und gesund ernähren. Ist ja kein Problem, ist man vielleicht geneigt zu denken. DOCH – spätestens nach dem fünften Abendessen, das ich als berufstätige Mutter liebevoll im speziellen Familienkochbuch ausgewählt, im Schweiße meines Angesichtes in der Mittagspause eingekauft, mühevoll gekocht und dann den lieben Kleinen mit einem Lächeln vorgesetzt habe. Die stolze Mutter und Köchin erntet lange Gesichter, lustloses Rumstochern und wenig schmeichelhafte Bezeichnungen wie „bäh, was ist denn das Grüne da …“. Da heißt es gute Miene machen und dran bleiben, so mühevoll es auch ist. Irgendwann sollen ja aus den beiden, kleinen Pommes mal bewusste und vernünftige Esser werden.
Wenn nur dieses ewige Über-Rezepte-Nachdenken und Einkaufen nicht wäre. Da naht die Rettung gestresster Mütter und Väter in Form eines jungen Start-Ups aus Berlin mit dem erfrischenden, verheißungsvollen Namen HelloFresh. Per Online-Bestellung bekommt man die Einkäufe und die passenden Rezepte ins Haus geliefert. Das wird natürlich sofort getestet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Lieferadresse und -datum bekomme ich also meine Wundertüte mit drei Gerichten und mache mich gleich an den Test.

Die HelloFresh Wundertüte wird montags geliefert mit drei oder fünf Gerichten und passenden Rezepten.
Das Rosenkohl-Süßkartoffel-Curry mit Granatapfelkernen ist ein Traum. Das Kochen ist extrem schnell und einfach. Alle Zutaten bis auf die gängigen Gewürze sowie Öl oder Butter sind perfekt portioniert in der Wundertüte. Kleiner Wermutstropfen: Lange Gesichter der beiden Pommes in Richtung Rosenkohl. Egal – ich bin nicht zu bremsen. Nächster Tag: Chili con Carne. Genial einfach und gut. Und – oh Wunder – die Pommes stehen auch drauf! Yes!

Yummy, das bestell ich mir doch auch gleich mal – und ich habe noch dazu keine Diskussion mit meinen nicht vorhandenen Kindern – und vielleicht bringt uns das doch noch auf unser WIlde & Partner staff cook book…
Sind diese Food-Fotos auch von Dir? Da könntest Du glatt als Food-Fotograf umsatteln!
Nö, sind auf Facebook bei HelloFresh. Appetitanregend, gell!
Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen! Auf zum fröhlichem Kochen nach Rezept und weiterhin Guten Appetit!
Der dritte Tester, dem die Qualität des Fleischs offenbar egal ist?
Für mich war die Qualität in Ordnung. Klar, es sind keine Produkte vom Metzger meines Vertrauens. Das muss einem natürlich bewusst sein. Da würde das Konzept nicht aufgehen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Als über 60 jähriger Pommes wird mir beim Anblick dieser Wunderteller angst und Bange wo um Gotteswillen bleibt den da die Lebensfreude wenn einen beim Gedanken an das Essen Alpträume überfallen. Wäre da nicht ein toller Spaziergang an der frischen Luft mit Papa und Mama die bessere Lösung für alle?
Hallo Hans, also von Alpträumen sind wir zum Glück noch sehr weit entfernt …
Dieser Artikel ist mit einem Augenzwinkern in Vertretung für alle arbeitenden Mütter geschrieben, die tagtäglich versuchen den Kindern Spaß aber auch Bewusstsein beim Essen zu vermitteln. Angesichts der etwas besorgniserregenden Entwicklung von ernährungsbedingten Erkrankungen bei Kindern ist das aus meiner Sicht sehr wichtig. Und was die Wunderteller angeht, darf ich mich nicht mit fremden Federn schmücken. Die habe ich mir von der Facebookseite von HelloFresh geliehen. Ich bin jetzt in der zweiten Woche mit HelloFresh und immernoch begeistert vom Konzept und den Rezepten. Da bleibt viel Zeit für einen Spaziergang – oder eher einen Schlittenfahrt – mit den beiden Pommes.